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Lucky_Charlie_Harper
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BeitragThema: Resident Evil   Resident Evil Icon_minitimeFr 24 Sep 2010 - 3:54

Mit „Resident Evil: Afterlife“ kommt der bisherige vierte Teil der ebenso erfolgreichen wie umstrittenen Spiel-Verfilmung in die Kinos. Zum Start des neuen Ablegers werfen wir mal einen Blick auf die Geschichte der erfolgreichen Filmserie und ich liefere einen Ausblick auf ihre Zukunft.
1994 war der damals 29jährige Spieldesigner Shinji Mikami zufrieden mit seinen bisherigen Arbeiten, wollte aber gerne mal was Neues ausprobieren. Nachdem er für Disney an kindgerechten Super Nintendo und Gameboy Spielen wie „Aladdin“ und „Goof Troop“ gearbeitet hatte, wollte er als nächstes ein gruseliges Spiel für Erwachsene entwickeln. „Biohazard“, so der Titel, sollte ein Horror-Adventure werden, das gänzlich nur in und um ein scheinbar verlassenes Herrenhaus spielt. Der Spieler sollte darin effektvoll in Angst versetzt werden und ein fesselndes, kinoreifes Abenteuer voller Untoter, Zombies und Monster erleben.

Damals ahnte Mikami nicht, dass er mit seinem Projekt den Startschuss für eine Erfolgsserie liefern würde, die es später von der Spielkonsole, über Comics und Bücher bis auf die Kinoleinwand schaffen sollte. Capcoms Zombiehatz, in der westlichen Welt besser als „Resident Evil“ bekannt, war geboren und ist heute eine der größten und bekanntesten Konsolenreihen überhaupt.
Seit vierzehn Jahren im Geschäft, durchlebte der eigenwillige Mix aus Horror-, Action- und Rätselspiel erfolgreich zahlreiche Konsolengenerationen. Neben der fünfteiligen Hauptreihe gibt es heute Remakes, Prequels, verschiedene Spin-Offs und Railshooter, die alle im selben Universum spielen. Figuren wie Nemesis, Leon Kennedy und Chris Redfield haben Kultcharakter erlangt, den Menüspruch „Resident... Evil!" kennen ganze Spielergenerationen.

Die Beliebtheit der Franchise führte im Laufe der Zeit dazu, dass sie wie alle werbewirksamen Marken alsbald über die Spiele hinaus erweitert wurde. Spielzeuge, Comics und Bücher folgten, und da sich auch diese als überaus populär erwiesen, war eine Umsetzung als Realfilm nur eine Frage der Zeit. Mittlerweile gibt es nun vier Filme, die die Meinungen gehörig spalten. Für die einen sind sie schlimmer als die Umsetzungen von Spielen wie „Doom“, „Street Fighter“ und „Dead or Alive“, andere hingegen halten sie für wunderbar unterhaltsamen Popcorn-Trash.
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BeitragThema: Re: Resident Evil   Resident Evil Icon_minitimeFr 24 Sep 2010 - 3:55

Ground Zero: Wie alles begann!
Alice (Milla Jovovich) steht im Mittelpunkt der Filmreihe. Der ein oder andere hat sicher schon mal bemerkt, dass die „Resident Evil“-Filme keine reinen US-Filme sind, sondern zum Teil von deutschen Unternehmen Co-Produziert werden. Das ist auf einen cleveren Deal der deutschen Constantin Film AG („Fantastic Four“ und „Der Untergang“) zurückzuführen, die bereits 1997, kurz nach Veröffentlichung des ersten Spiels, die Verfilmungsrechte für die Marke erwarb. Mehrere Jahre lang arbeitete das Studio daraufhin selbst an einer Verfilmung, bis man sich letztendlich doch überlegte, einfach Altmeister George A. Romero für die Umsetzung zu engagieren.

Der bekannte Horrorregisseur galt als Meister seines Fachs, schließlich legte er 1968 mit „Die Nacht der lebenden Toten“ - damals noch in Schwarz/Weiß gedreht - den entscheidenden Grundstein des Zombiefilm-Genres, das er nachfolgend mit seinen Fortzungen „Dawn-„, „Day-„, „Land-„, „Diary-„ und „Survival of the Dead“ maßgeblich definierte. Romero, selbst Fan der „Resident Evil“-Spiele, schrieb kurzerhand ein Drehbuch, das wohl jeden Kritiker der heutigen Filme verstummt hätte.

In seiner Fassung gab es keine Slow-Motion Action und keine One-Liner, stattdessen war es eine recht genaue Umsetzung des ersten Spiels mit Gewichtung auf Atmosphäre, Spannung und Grusel. Fans, die von dem Script erfuhren, waren begeistert, doch Constantins Oberhaupt Bernd Eichinger war unzufrieden (typisch deutscher Regieseur!). Da er Romeros Idee aufgrund des Blutgehalts und der düsteren Ernsthaftigkeit schlichtweg keinen Mainstream-Erfolg zutraute, lehnte er sie ab und suchte sich als Ersatz den Briten Paul W.S. Anderson („Alien vs. Predator“), der damals bereits das Spiel „Mortal Kombat“ (verkorst) verfilmt hatte. Anderson besetzte die kampferprobte Milla Jovovich („Das 5. Element“) als Hauptfigur und versprach einen Film abzuliefern, der der Spielreihe würdig sein sollte. Es kam anders.

Sieht man es nicht allzu ernst, hielt sich der erste „Resident Evil“ beachtlich nah an den Spielen. Wie im ersten Spiel geht es um eine geheime Forschungsanlage unter einem Haus, die mit schief gelaufenen Experimenten bevölkert ist. Im Film kamen der T-Virus, die Licker, Umbrella, mutierte Hunde, Zombies und verschiedene bekannte Figuren der Spiele vor - die Nennung des „Nemesis" Programms deutete sogar schon auf ein Sequel hin - doch im Großen und Ganzen war das Endergebnis, sehr zum Ärgernis vieler Fans, trotzdem merklich anders.
Anderson, der diesen und alle weiteren Teile schrieb, hatte sich die Spiel-Verfilmung ausgesucht, um damit eine Actionvariante von „Alice im Wunderland“ zu erzählen. Wie in Lewis Carrolls Klassikergeschichte steigt Alice hier im Kleid in ein tiefes Loch hinab, um sich von grotesken Gefahren umgeben zu sehen. Ein weiteres Indiz war die Tatsache, dass das böse Computersystem Red Queen hieß, genau wie die Königin im Buch, die sich darauf spezialisiert hatte, im Wahn Unwürdige zu enthaupten. Shock-Rocker Marilyn Manson, der als großer Fan des Autors selbst seit Jahren einen Film über das Thema drehen wollte, mochte das Konzept und übernahm ausnahmsweise einmal einen Film-Soundtrack, allerdings wusste auch er nicht, dass der Film später primär auf Action setzen würde.

Das war die Vorgabe Eichingers, der den Film am liebsten mit einer Altersfreigabe »ab 12 Jahren«(?) in die Kinos gebracht hätte. Da hätte man auch gleich einen Familienfilm drehen können. Anderson stellte sich bei der Angelegenheit total quer und behielt einen zumindest moderaten Härtegrad bei, inszenierte das blutige Horrorspiel allerdings als etwas harmlosen Actionfilm. Mit Matrix-ähnlichen Slow-Motion-Szenen inszenierte er seine Alice als coole Kämpferin. Beim Kinopublikum kam die Umsetzung gut an, die Umsätze waren zufrieden stellend. Aber viele Fans der Vorlage hingegen waren mehr als enttäuscht. Statt Gruselatmosphäre und Spannung, stand plötzlich seichter Popcornspaß im Vordergrund und gerade deutschen Fans schmeckte es nicht, die ehemalige Musiksendermoderatorin Heike Makatsch in einer Nebenrolle zu sehen. Als Popcornfilm war „Resident Evil“ unterhaltsam, doch Besitzer der Spiele sahen zuviel Potenzial verschenkt.

Da alles, was halbwegs schwarze Zahlen schreibt, im Filmbusiness fortgesetzt wird, kam schon zwei Jahre später ein weiterer „Resident-Evil-„Streifen in die Kinos. Anderson, der mittlerweile mit Hauptstar Milla Jovovich liiert war, schrieb erneut die Vorlage, hatte wegen seines neuen Films „Alien vs. Predator“ jedoch keine Zeit, sie selbst zu verfilmen. Er gab an einen Neuling ab, den bis dato niemand kannte: Alexander Witt. Witt, Assistenz-Regisseur zahlreicher Großproduktionen, übernahm die Leitung der Filmfortsetzung und schickte Alice wie schon im ersten Teil angekündigt gegen Nemesis aus, den Bösewicht des dritten Spiels.
„Resident Evil: Apocalypse“ sollte daher ursprünglich auch, und deutlich passender, „Resident Evil: Nemesis“ heißen. Aber da der ähnlich klingende Kinofilm „Star Trek: Nemesis“ erst kurz zuvor mächtig gefloppt war, entschied man sich gegen den Originaltitel. Traditionsbewusst gab es aber erneut einen deutschen Auftritt: Blödel-Komödiant Tom Gerhardt spielt den ersten Zombie, der am Tor auf die flüchtenden Menschen losgeht. Was aber kaum einer richtig bemerkte. Im Vorfeld gab es ein überaus reges Interesse am zweiten „Resident-Evil“-Film. Der erste Trailer konnte mehr Klicks verbuchen als andere, deutlich größere Produktionen. Und als der Film dann 2004 ins Kino kam, war er erfolgreicher als Teil eins, erntete aber trotzdem harsche Kritik. Fans zerfetzten die Regiearbeit des Neuen und selbst Jovovich und Anderson mussten später eingestehen, dass ihre Wahl der Regie ein Fehler gewesen war. Obwohl auch dieser Teil sich nicht allzu weit von den Spielen entfernt hatte und der große Gegner Nemesis aussah, als sei er direkt dem Spiel entstiegen. Trotz allem wieder ein Erfolg an den Kinokassen, dachte man gleich an eine weitere Fortsetzung.

Auch der dritte „Resident-Evil“-Film sollte ursprünglich einen anderen Namen haben. Kurioserweise sollte Teil drei erst „Resident Evil: Afterlife“ heißen, ein Titel, den sich Regisseur Anderson dann für den vierten Teil aufhob. Anderson, der weiterhin die Drehbücher schrieb, wollte „Resident Evil: Extinction“ zunächst in Japan spielen lassen, hatte letztendlich aber doch eine gänzlich andere Idee für das dritte Kapitel. Nach katastrophalen Kritiken zum zweiten Film, wollte er einen markanten Stilbruch und stellte sich den nächsten Film als eine Art „Resident Evil“ goes „Mad Max“ vor. Statt Bunker und Straßen bei Nacht gab es im dritten Leinwandausflug viel Wüste und fast ausschließlich Szenen bei Tag. Abgesehen davon blieb man dem bisherigen Erfolgsmuster weiterhin treu. Action stand im Vordergrund, wieder wurden den Spielern Figuren und Wesen entliehen; so gab es endlich sowohl mutierte Krähen als auch den Tyrant, der schon im ersten Spiel als Gegner auftaucht.

Ebenfalls neu: Paradebösewicht Albert Wesker taucht im Film auf - allerdings nur am Rand, denn Anderson wollte sich die Figur für einen eventuellen vierten Teil aufbewahren. Dabei ging man während der Produktion von „Extinction“ noch davon aus, das der dritte Teil wohl der Abschluss der Filmreihe werden würde - man irrte.

Drehen durfte den Film Regisseur Russell Mulcahy, der zwar nach wie vor kein großer Name ist, mit dem ersten „Highlander“ aber schon einen enorm erfolgreichen Action-Klassiker in petto hatte. Seine Regiearbeit war der von Anderson deutlich näher, erreichte dessen Pepp aber auch nicht so ganz. Die Reaktionen auf den Film waren erneut gemischt. Die einen sahen ihn als stupiden, aber recht unterhaltsamen Popcorn-Actionfilm, Spielefans hingegen als unnötig aufgebretzelte Actionvariante der Horror-Franchise. Und wieder wurde der Film ein Erfolg an den Kinokassen!

Mittlerweile hatte aber von Japan aus, noch jemand anderes seine filmische Umsetzung geplant. Da es aber jetzt schon Real-Verfilmungen gab und diese Rechte nicht mehr käuflich erwerbbar waren, setzte man eine Idee zu einen Anime-Film um. „Resident Evil: Degeneration“ („Biohazard: Degeneration“) war dann der erste computeranimierte „Resident Evil“-Film. Er wurde von Capcom und Sony Pictures Entertainment Japan produziert.
Anders als die vorherige Realfilme spielt „Degeneration“ im selben Universum wie die Videospielreihe. Die Protagonisten sind Leon S. Kennedy und Claire Redfield. Der Film feierte in Japan seine Premiere 2008 auf der Tokyo Game Show und wurde in Asien ein riesen Erfolg. Im Gegensatz zu den Realverfilmungen hielt sich der Anime-Film mehr an die Spiele, aber natürlich wollte man nicht noch mal alles neu erzählen. Somit beginnt der Film sieben Jahre nach den Ereignissen von Racoon City an einem Flughafen und schildert die Geschehnisse nachdem ein Infizierter des T-Virus einige Fluggäste angegriffen hat und nun die Flughafengäste von den Zombies überrannt werden! Der Film kam hierzulande nun auf DVD und Blu-ray Disc heraus. Eigentlich sehr Schade, da es schon ein abendfüllender Film war und auch der blutgehallt für einen Anime-Film recht üppig war. Im Gegensatz zu den Real-Verfilmungen feierten die Spielefans diesen Film und hatte auf den Silberscheiben einen großen Erfolg zu verbuchen. Was aber den Film noch auszeichnete war die Tatsache, das er zwar einen völlig anderen Vorfall beschrieb, sich aber dennoch nahtlos in die Real-Verfilmungen zwischen Teil 1 und 2 einfügen lies. Daher teilte Capcom mit, dass in Japan im Jahre 2012 die Fortsetzung „Resident Evil: Damnation“ erscheinen wird, der eine Fortsetzung des Films sein wird.

Milla Jovovich, mittlerweile Ehefrau von Paul W.S. Anderson und Mutter eines gemeinsamen Kindes, konnte ihren Mann überzeugen, für einen vierten „Resident-Evil“-Film wieder selbst die Regie zu übernehmen. Den Titel und den Hauptbösewicht hatte Anderson sich ohnehin schon zurechtgelegt, dazu kam, dass er endlich ein neues Spielzeug ausprobieren wollte. Höchstbegeistert von der Technik von James Camerons „Avatar: Aufbruch nach Pandora“, wollte Anderson unbedingt dessen neue 3D-Kameratechnik ausprobieren. Der neue „Resident Evil“ sollte für dieses Experiment herhalten, also schrieb man das Drehbuch kurzerhand so weit um, bis der 3D-Effekt oft genug ins Spiel kam. Dass die Welt nach „Extinction“ zum wasserlosen, verdorrter, wüstenähnlicher Staubhaufen geworden war, ignorierte Anderson dabei kurzerhand, weswegen es im neuen Film wieder Meere, Wälder und Regen gibt. Milla darf in „Resident Evil: Afterlife 3D“ zum vierten Mal Zombies und Monster verdreschen und wie schon in allen vorherigen Teilen gibt es auch diesmal ein Wiedersehen mit Figuren aus den Spielen: auf der Seite der Guten wäre da Chris Redfield („Prison Break“ Star Wentworth Miller), auf der Seite der Bösen sehen wir Monster wie den Executioner und die Majinis aus dem „Resident Evil 5“-Spiel. Der allgemeine Konsens ist derselbe wie schon beim ersten Teil: schicke Action, aber insgesamt relativ leere Unterhaltung, dessen 3D-Effekte im Gegensatz zu dem vieler anderer, erst nachträglich veränderter Titel zwar fantastisch aussehen, aber doch äußerst aufgesetzt wirken.

Als „Resident Evil: Afterlife 3D“ am Wochenende des 10. September 2010 in den USA anlief, war man im Hause Anderson sicherlich zutiefst erfreut. Auch der vierte Film ist ein Kassenerfolg, weshalb Milla Jovovich einer Zeitung gegenüber direkt ankündigte, dass es noch einen fünften geben werde. So selbstverständlich war diese Neuigkeit aber nicht. Schon der letzte Film „Extinction“ war 2007 als Schlussstrich der Reihe beworben worden, da man den Filmen keine weitere Fortsetzung mehr zutraute. Zudem hatte man Bedenken, da Jovovichs Gage mit jeder Episode deutlich stieg, und das Wüstenszenario aus Teil drei ebenfalls als enormer Kostenfaktor gesehen wurde. Statt einer richtigen Fortsetzung war ein Remake im Gespräch, ein »Resident Evil: Begins« wenn man so will. Doch nun ist scheinbar wieder alles offen. Fest steht nur, dass es nach Teil fünf langsam eng wird für Milla Jovovich. Sie ist mittlerweile 34 und Mutter, bereits im dritten Film nutzte man CGI-Weichzeichner, um ihr Gesicht aufzupeppen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, wie lange sie noch als kampferprobte Alice durchgeht. Und wenn Jovovich aus der Serie aussteigt, wird eventuell auch Anderson folgen. Das Aus für die Filmserie müsste der Abgang dieser beiden Schlüsselfiguren nicht bedeuten, viel Platz für einen inhaltlichen und personellen Neustart wäre aber allemal da und dann ist da noch die Anime-Reihe die eine Fortsetzung bereit hält.

Als Zusatz dürfte noch erwähnt werden, dass es auch, mal abgesehen von dem Comics, eine sehr interessante Buchreihe von Stephanie Perry gibt, die sich sehr nahe an den Spielen orientiert. Mittlerweile gibt es schon 9 Bücher, ohne natürlich die zu den Filmen und zwei Sonderausgaben von Osamu Makino („Resident Evil: The Umbrella Chronicles Teil 1 und 2“). Auch ein kleiner Tipp: Wer die ersten drei Bücher liest und danach die ersten Spiele noch für die PlayStation 1 und 2 spielt, hat ein leichtes. Die Bücher verraten vieles über versteckte Rätsel im Spiel. Das bei den Büchern aber auch wieder völlig andere Szenarien erzählt werden, ist klar und ich, als „Resident Evil“-Fan, kann sie nur empfehlen. Übrigens liebe ich die Spiele und fand trotz allem die Real-Verfilmungen gut. Ich hatte nie daran geglaubt, das die Verfilmungen sich direkt an die Spiele halten, hatte somit keine großen Erwartungen und wurde deshalb nicht allzu sehr enttäuscht. Aber von dem Anime-Film war ich begeistert und freue mich auf dessen Fortsetzung!
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